1. Wir
arbeiten nicht mit Futter !?
Der Hund soll gehorchen, nicht bestochen werden!
In all den Jahren, die ich jetzt schon hauptberuflich als Hundetrainerin
und Verhaltensberaterin arbeite, ist dieser „Bestseller“
der anstrengendste. Manchmal komme ich mir vor wie Galileo Galilei
( „Und sie dreht sich doch!“) - auf meinem Sterbebett
werde ich vermutlich auch noch hauchen:
„Und die Lerngesetze funktionieren DOCH!!!“
Man erklärt gebetsmühlenartig seit den 20 er- Jahren
wissenschaftlich bewiesene Fakten und wird danach mit dem fast
trotzigen Kommentar: „Der Hund soll es aus Respekt und
nicht für Futter tun!!“ bedacht. Dabei sind diese
Lerngesetze weder von Trainern neu erfunden, noch von der Futterindustrie
unterstützt.
Und im übrigen erarbeitet man sich mit der Anwendung tierpsychologischer
Erkenntnisse sowohl den nötigen (nämlich artgerecht
erarbeiteten) Respekt als auch das Gefühl des Hundes, dass
es toll ist mit Herrchen /Frauchen zusammen zu sein.
Zu meiner
Beruhigung war es ein Herr Pawlow, der den Stein ins Rollen
brachte, von den anderen Männern, die sich weiterführend
mit der Materie eingehend beschäftigt haben, will ich an
dieser Stelle gar nicht erst anfangen.
Dazu möchte ich betonen, dass es sich nicht um „neue“
Erkenntnisse handelt, sondern um wirklich „alte“,
denn ca. 80 Jahre sind doch schon was, oder?
Verabschieden Sie sich von der Bedeutung des Wortes „Leckerchen“
im
Sinne von „extra- Bonbon“ weil der Hund so lieb
schaut. Ersetzen Sie es durch „Futter“ im Sinne
von „Bezahlung für Kooperation und gute Arbeit“,
so nach dem Motto: erst die Arbeit, dann das Vergnügen..
Dann sieht das Ganze schon etwas anders aus.
Futter ist die Währung im Wauzi- Land, so wie Sie evtl.
im brasilianischen Urwald eine ausgezeichnete Währung besitzen,
wenn Sie Erdbeerpflanzen mit sich führen und diese als
Zahlungsmittel benutzen (hat ein Freund von uns gemacht und
die Geschäfte liefen fantastisch).
Natürlich
gibt es Hunde, die ohne Futter gehorchen, werden Sie jetzt
denken.
Schon, aber weder so präzise im Detail, noch mit wirklich
großer Begeisterung. Und es funktioniert zumeist nur,
wenn der Hund gelernt hat, dass er auf diese Weise der Strafe
aus dem Weg gehen kann.. Also wird der Hund auch in diesem
Falle nicht aus Dankbarkeit für Dach und Haftpflichtversicherung,
sondern nur aus Angst gehorchen. Gewiß nicht, um uns
den nötigen Respekt zu erweisen, weil wir so gnädige
Herrscher sind. Be-herrscher trifft es dann wohl besser.
Wenn Sie
also glauben, dass überhaupt irgendein Lebewesen Ihnen
gehorchen muss, weil Sie als Mensch die Krone der Schöpfung
sind, habe ich eine schlechte Nachricht für Sie:
Unsere Hunde sehen das anders!
Um es ganz
deutlich zu definieren: ein Hund unterscheidet nur, ob sich
ein
Verhalten lohnt oder nicht lohnt. Seien Sie ehrlich, das tun
SIE auch, oder?
Stellen Sie sich einmal vor:....Sie haben einen Chef, der
stets sehr viel mäkelt, nichts kann man ihm recht machen,
alles was man versucht ist sowieso verkehrt – Lob und
Anerkennung kommen nie über seine Lippen.
Jeden Morgen gehen Sie mit einem unguten Gefühl im Bauch
zur Arbeit, sehnen schon den Feierabend herbei und sind überhaupt
froh nicht über Ihre Arbeit sprechen zu müssen.
Mit der Zeit wird aus dem Magendruck ein Magengeschwür,
Herzrasen stellt sich ein und Sie leiden unter Kopfschmerzen,
vor allem am Wochenende. Ihre allgegenwärtige Reizbarkeit
hat Sie schon lang zu einem manchmal recht unangenehmen Zeitgenossen
werden lassen. All diese möglichen Symptome haben etwas
mit Angst und „unter- Druck-stehen“ zu tun.
Sie arbeiten zwar noch, aber nur das Nötigste, das absolute
Minimum.
Ähnliche Symptome entwickeln auch andere Lebewesen in
ähnlichen Situationen.
Mensch, Affe, Hund, Schwein, Rind, Katze, Maus..................................
Also: die Arbeitsbedingungen so ändern, dass bessere
Arbeit in besserer Stimmung erfolgt. Beim Menschen oft so
schwierig, beim Hund in diesem Falle meist recht einfach.
2.
Dackel (Beagle, Afghanen- die Liste ist beliebig erweiterbar)
kann man nicht erziehen !?
Doch! Kann man !!!
........Es handelt sich hierbei ebenso um Individuen, die
sich an die Lerngesetze halten müssen, wie auch z.B.
Ameisen, Elefanten oder Menschen. Es gibt wissenschaftlich
gesehen keine Ausnahmen, nur art- und rassespezifische Besonderheiten,
die evtl. zum Tragen kommen. Beim Dackel wäre das vermutlich
die große Affinität zu Bauten und Löcher buddeln-
übrigens ebenso beim Terrier zu finden. Beim Neufundländer
trifft man wahrscheinlich auf eine große Wasserliebe.
Das alles verhindert aber in keinster Weise eine Erziehung
oder Ausbildung! Erfordert aber oftmals mehr Geschick bei
der Ausbildung.
3.
Rottweiler und andere „Gebrauchshunde“ (Deutscher
Schäferhund, Riesenschnauzer etc.) brauchen eine feste
Hand !?
Um es böse zu formulieren: Hunde brauchen keine Hand,
sie haben Pfoten..........Jeder Hund sollte Anspruch auf einen
konsequenten (= verlässlichen + souveränen, nicht
brutalen!) Umgang mit seinen Menschen haben! „Feste
Hand“ könnte missverstanden werden im Sinne von,
der zukünftige Besitzer müsse über eine gewisse
Gewaltbereitschaft seinem Hund gegenüber verfügen
- ein fragwürdiger Anfang und ein noch fragwürdigeres
Ende.
4.
Golden Retriever, Labradors, Briards., Cocker Spaniel ....)
sind ideale Familienhunde !?
Als Mutter dreier Sprösslinge darf ich behaupten: Das
kommt entscheidend auf die Kinder und die Eltern an! Und auf
die Aufzuchtsbedingungen des jeweiligen Welpen gerade zwischen
der 3. und 8. Lebenswoche. Es gibt tendenziell Rassen, die
stressresistenter und belastbarer sind als andere- nehmen
wir den Beagle, der wegen seiner unglaublichen Geduld leider
für Versuchszwecke benutzt wird - aber auch da gibt es
Exemplare, die Kinder so gar nicht leiden können. Viele
Faktoren spielen hierbei eine tragende Rolle. Familienhund-
dieses Wort ist eine seltsame Kreation, wenn man sie innerhalb
einer Rassebeschreibung hört. Auf den einzelnen Hund
bezogen mag das Sinn machen, er hat sich zu einem Familienhund
entwickelt, aber diese „Eigenschaft“ einer ganzen
Rasse zuzuschreiben ist doch etwas irreführend.
5. Das machen die Hunde unter sich aus !?
Wollen Sie das wirklich immer ausprobieren? Ich oder besser
wir Hundeerzieher raten dringend davon ab. Oder glauben Sie
allen Ernstes dass es zum Beispiel für einen ängstlichen
Hund eine heilsame Erfahrung ist, von 5 anderen überrollt
zu werden? Auch hier sind uns Hunde doch sehr ähnlich
und genau wie wir können sie hervorragend mobben. Gerade
in Gruppen kann so eine Rüpelei durchaus eskalieren –
also Augen auf und wenn es sein muss auch mal ausbremsen.
Nichtsdestotrotz sollen und müssen Hunde selbstverständlich
miteinander kommunizieren können und ganz klar greift
man nicht bei jedem kleinsten Raunzer hysterisch dazwischen.
Auch das müssen Besitzer lernen.
Wenn man sich bemüht ein wenig kynologisch( = hundlich,
hundisch) zu denken kann man auch hier den berühmten
goldenen Mittelweg beschreiten.
6. Welpen schüttelt man im Nackenfell, um sie bestrafen
!?
Ich weiss, dieser Satz hält sich ebenso hartnäckig
wie der nächste weiter unten unter den Hundebesitzern.
Dabei ist seit mehr als 15 Jahren wissenschaftlich eindeutig
dokumentiert, dass Mutterwölfinnen /- hündinnen
ihre Welpen niemals schütteln, weil diese Verhaltenssequenz
aus dem Funktionskreis des Beute-schlagens resultiert und
eine Tötungsabsicht beinhaltet. Schütteln Sie Ihren
Welpen, vermitteln Sie ihm, dass Sie ihn töten wollen!
Das beeindruckt, ganz klar! Eine Erfahrung für Ihren
Hund, die oft einen Vertrauensbruch nach sich zieht oder den
Hund zwingt sich zu verteidigen. Damit sind Sie auf dem besten
Weg eine Spirale der Gewalt zu beginnen, denn auch Sie müssten
den Druck erhöhen, wenn sich ihr Welpe / Junghund zur
Wehr setzt. Eine Kommunikations- Ebene, die ich keinem wünsche.
7. Mein Hund hat noch Welpenschutz !?
Zunächst einmal ist ein Hund nur bis zur ca. 16- 18.
Lebenswoche ein Welpe, danach ist er bis zur einsetzenden
Geschlechtsreife ein Junghund. Wir haben zwar keine Wölfe
oder Wildhunde in unseren Familien leben, aber dennoch lassen
sich einige Rückschlüsse oder Erklärungen bei
den nahen Verwandten finden. Im Rudel wird in der Regel nur
ein Wurf aufgezogen, weitere Würfe würden die Nahrungs-
und Territoriumsressourcen gefährden, deshalb werden
fremde Welpen eigentlich natürlicherweise getötet.
Unsere Hunde sind da erheblich gelassener, aber trotzdem sollte
man gerade als Welpenbesitzer auf der Hut sein. Nicht jeder
erwachsene Hund hat etwas von dem so gewünschten Welpenschutz
gelesen und benimmt sich dementsprechend. Bitte seien Sie
vorsichtig und vergewissern Sie sich bezüglich der sozialen
Kompetenz des erwachsenen Hundes mit dem Ihr Welpe konfrontiert
wird!
8.
Abgesehen davon MUSS nicht jeder Hund ein Welpenfreund sein
– auch wenn er sozial intakt ist.
9.
Ein Hund, der sich auf den Rücken legt und die Kehle
darbietet, unterwirft sich !?
Nicht so ganz. Es kann auch durchaus ein –wissenschaftlich
gesehen- dominanter (nämlich souveräner) Hund sein,
der es sich schlicht leisten kann und in seiner Selbstsicherheit
seinen ranghohen Status Quo nicht zur Diskussion gestellt
sieht.
10. Mein Hund ärgert mich mit Absicht !?
Ein Hund kann wirklich viel, aber er hat nur sein eigenes
Interesse (= seinen eigenen direkten Vorteil) im Sinn. Dass
dieser Vorteil evtl. mit Ihren eigenen Interessen kollidiert,
kann der Hund nicht umsetzen. Das hat den Vorteil, Ihr Hund
ärgert Sie nicht absichtlich und hegt auch keine Rachegedanken-
im Gegensatz zu uns Menschen, gell? Sollten Sie immer noch
der Meinung sein, Ihr Hund könne diese (für ihn)
in weiter Zukunft liegenden Konsequenzen überblicken,
müssten Sie folgenden Satz ebenfalls vertreten können:
„Mein Hund hat sich Weihnachten 1999 schon auf das Sylvesterspektakel
zur Jahrtausendwende 2000 gefreut (respektive Angst gehabt).“
Wenn Sie jetzt immer noch glauben, Ihr Hund ärgert Sie
absichtlich, kann ich nur sagen: Sie haben einen Wunderhund-
gehen Sie zu „Wetten, dass“.................
11. Der Hund weiß genau, was er angestellt hat !?
Nehmen wir ein typisches Drama: Ein Hund hat ins
Haus gekotet. Besitzer kommt nach Hause. Hund zeigt aus menschlicher
Sicht eindeutig das pure „schlechte Gewissen“......tja,
wie sieht es denn aus, das „schlechte Gewissen“?
Zieht Ihr Hund die Ohren nach hinten, duckt sich eventuell,
meidet den Blickkontakt mit Ihnen? Leider habe ich eine schlechte
Nachricht für Sie: die Übersetzung für diese
Verhaltensweisen lautet nämlich nicht: „*ups, ich
habe was angestellt- Himmel, ich bin erwischt worden.“
sondern: „HIIIIIILFEEEEE, hat mein Besitzer schlechte
Laune! Wenn ich schon die bedrohliche Körperhaltung sehe,
wird mir ganz anders.......*schluck...........und dann erst
der Tonfall......gleich flippt er aus.......besser, ich mache
schon mal gut- Wetter und beschwichtige ihn mit den Signalen,
die ich von Mama gelernt habe.“ Mit anderen Worten:
Ihr Hund wird ängstlich, unsicher und versucht Sie zu
beruhigen, ihren Ärger zu zerstreuen durch unterwürfige
Gestik und zaghaft vorsichtigem Blickkontakt. Wir nennen das
eben: „Da! Der weiß genau was er getan hat!“
und fragen ihn dann auch noch mit drohender Stimme: „Guck
mal! Was hast du da gemacht? Darfst du das??!!!“
Nun, so gut wie Hunde im allgemeinen unsere Stimmungen lesen
und erfühlen können, brauchen wir doch wohl nicht
ernsthaft zu glauben, dass bei solchen aufkommenden Gefühlsstürmen
der Hund lustig und fidel grinsend mit keckem Schwanzwedeln
vor uns steht!
Lautstarke und cholerische Wutausbrüche sprechen nicht
wirklich für souveräne Führungsqualitäten
des Menschen und:
mehr Druck bringt nicht mehr Gehorsam !!
12.
Mein persönlich unglaublichstes Ammenmärchen:
Der Schäferhund hat schwarzes Zahnfleisch, der
wird ganz gefährlich !?
Wirklich in meinem Kundenkreis passiert: Wunderschöner
Schäferhund- Rüde, mit 12 Wochen ein wenig heftig
um sich schnappend, wenn er festgehalten wurde. Also ein Problem,
dass in seiner Angst begründet lag. Mit einem halben
Jahr ist er ausgebüxt und hat die gesamte Nachbarschaft
incl. Nebenstraßen für 3 Stunden untersucht. Zu
diesem Zeitpunkt war er sehr kindlich- neugierig, freundlich,
aber eben auch unerzogen. Das Bild eines springenden, an der
Leine zerrenden Halbstarken, der zudem noch frustriert war,
dass er keinen Kontakt zu Artgenossen hatte. „Gutmeinende“
Nachbarn ängstigten dann die Besitzer mit o.g. Sprüchlein,
verbunden mit dem Angebot, den „gefährlichen“
Hund zu übernehmen. Ich habe dann wirklich nicht an mich
halten können! Mein Kommentar war folgender: „Und
Menschen unterschiedlicher Hautfarbe sind auch unterschiedlich
böse, oder was? Aber wer kennt nicht das Spiel „Wer
hat Angst vorm schwarzen Mann“ Ich vermutete dann auch
eher, das freundlich gemeinte Angebot war einzig und allein
auf den Zweck gerichtet, den wirklich prächtigen Rüden
den Besitzern abspenstig zu machen - und mit Angst lässt
sich ja bekanntlich gut arbeiten.........
Die Besitzer haben den Hund behalten!
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ein Brief von Frau Astrid Ebenhoch von der Gesellschaft
für artgemäße Hundehaltung e.V. GAH -
München:
Sehr geehrte Mitglieder,
nach Auskunft von Frau Dr. Krahnke Ärztin des Referats
für Gesundheit und Umwelt (städtisches Gesundheitsamt)
wurden bis heute keine Infektionen bei Menschen gemeldet,
die durch Hunde verursacht wurden.
Selbst
die Echinokokkose (Fuchsbandwurm) eine Zoonose und nach §
7 Abs. 3 des Infektionsgesetz Meldepflichtig ist, kam nicht
vor. Beim Robert-Koch-Institut liegen für 2005 in Bayern
3 Fälle vor. Ecchinokokkose kann durch den Kontakt von
Fuchskot auf Menschen und auch Hunde übertragen werden.
Auch das
Referat für Infektionschutz des Umweltministeriums bestätigt
ebenfalls, dass durch die Verunreinigung durch Hundekot im
Englischen Garten keine Gesundheitsgefahren für den Menschen
bestehen, diese würden lediglich ein ästhetisches
Problem darstellen.
Dagegen
wurden beim Robert-Koch Institut letztes Jahr im gesamten
Bundesgebiet 114 Fälle von dem lebensgefährlichen
Q-Fieber registriert. In diesem Jahr bisher 12 Fälle.
In München leben bei 1,5 Millionen Einwohnern und 27
000 Hunde (Stand vom 12.4.2005 Kreisverwaltungsreferat München).
Das Robert-Koch-Institut
weist, wie folgt, auf die positiven Auswirkungen für
den Menschen durch Haustiere hin: "In sehr vielen Haushalten
in Deutschland gibt es Heimtiere wie Katzen, Hunde, Vögel,
Zierfische, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Reptilien
oder Amphibien. Das Zusammenleben mit Heimtieren kann sich
sehr positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken,
andererseits können aber auch Risiken damit verbunden
sein. Als gesundheitsfördernd gelten eine höhere
Lebenszufriedenheit durch das Gefühl des Gebrauchtwerdens,
Stressabbau durch Tierkontakt und Beobachtung, vermehrte körperliche
Bewegung und mehr Sozialkontakte. Bei älteren und chronisch
kranken Menschen verbessert sich nachgewiesenermaßen
dadurch nicht selten der subjektive Gesundheitszustand, was
auch zur Folge hat, dass z.B. Ärztinnen und Ärzte
weniger häufig aufgesucht werden und der Medikamentenverbrauch
geringer ist. Risiken bestehen in Infektionsgefahren mit unterschiedlichen
Erregern (Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten), Unfallgefahren
(Kratzen, Beißen, Sturz) und der Gefahr, dass Allergien
ausgelöst oder verschlimmert werden.
Wägt
man jedoch Risiken und Nutzen gegeneinander ab, ist der positive
Einfluss auf das Wohlbefinden durch Heimtierhaltung eindeutig
höher zu bewerten. Daher ist es sinnvoll, die private
Tierhaltung zu ermöglichen und Tiere unter definierten
Bedingungen auch in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern
zuzulassen".
Robert-Koch-Institut:
Im Hinblick unserer Gesundheitsreformen müsste eigentlich
jeder Hundebesitzer bei seiner Krankenkasse für die Haltung
z.B. eines Hundes belohnt werden. So empfiehlt die Barmer
Ersatzkasse "Dogging" als Fitnesstraining auf Ihren
Informationsseiten!
"Dogging
(Joggen mit Hund)! Werden Sie fit - mit Ihrem Hund. Machen
Sie Ihren Hund zum Trainingspartner, legen Sie los und entdecken
Sie eine ganz neue Art der sportlich-aktiven Freizeitgestaltung
- zu jeder Jahreszeit. Je besser Ihr Hund erzogen ist, desto
mehr Spaß macht das Dogging mit ihm. Wichtig ist auch,
dass Sie bei der Auswahl der Sportart sowohl Größe
und Trainingszustand Ihres Hundes als auch Ihre eigene Fitness
im Blick haben". Barmer Ersatzkasse (Wenn nun noch jeder
Hundebesitzer die Hinterlassenschaften seiner Vierbeiner entfernen
würde, gäbe es für unterbeschäftigte Beamte,
Politiker und auch die Medien keinen "Zündstoff"
und kein Betäitgungsfeld mehr und dem glücklichen
Zusammenleben zwischen Hund und Mensch stünde nichts
mehr im Wege. Auch sollte daran gedacht werden den Kot seines
Hundes regelmäßig auf Parasitenbefall untersuchen
zu lassen. Aber im Hinblick der Tierärzteschwämme
in München ist davon auszugehen, dass die Münchener
Hunde medizinisch eher über,- als unterversorgt sind.) |