- die Hundeschule zum Wohlfühlen 


 

"Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln, einen Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen."


Maxim Gorke

 

 

"Die vermeintliche Rechtlosigkeit der Tiere, der Wahn, daß unser Handeln gegen sie ohne moralische Bedenken sei, ist eine geradezu empörende Barbarei des Abendlandes. Die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig."

Arthur Schopenhauer



"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt."


Mahatma Gandhi


 

"Grausamkeit gegen Tiere ist eines der kennzeichnensten Laster eines niederen und unedlen Volkes."


Alexander Freiherr von Humboldt

 

"Tue den Mund auf für die Stummen und führe die Sache derer, die verlassen sind!"


Franz v. Assisi


"Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen."


Friedrich II. der Große

"Eine der größten Unverfrorenheiten des Menschen ist, dies oder jenes Tier falsch zu nennen, als ob es ein noch falscheres Wesen gäbe in seinem Verhältnis zu den anderen Wesen als den Menschen."


Christian Morgenstern

 
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  Interessantes
  1. Musterurteil: Der Einsatz von Elektroreizgeräten zur Erziehung oder Steuerung von
          Hunden ist generell untersagt.

  2. Fabeln, Märchen, Vorurteile.....die Bestseller
  3. Links
  4. keine Infektionen bei Menschen gemeldet, die durch Hunde verursacht wurden.



1. Musterurteil: Der Einsatz von Elektroreizgeräten zur Erziehung oder Steuerung von Hunden ist generell untersagt.


aus: Ruhr-Nachrichten Dortmund vom 17.06.2003

Gelsenkirchen: Von der sanften Art des "Pferdeflüsterers" mit Tieren umzugehen, hält der Kläger nichts. Hunde dagegen mit Hilfe von Elektroreizgeräten zu erziehen - das entsprach schon eher seinen Methoden.
Der Kreis Recklinghausen hat ihm dies allerdings verboten. Und das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat die Ablehnung der Behörde in einem Urteil bestätigt:

Nach dem Musterurteil ist der Einsatz von Elektroreizgeräten zur Erziehung oder Steuerung von Hunden generell untersagt.

Das gelte ausnahmslos, so die Richter, also auch wenn der Erzieher hohe Sachkunde nachweise.

Die Apparate funktionieren durch die Stromübertragung mit einem regulierbaren Sender. Das Empfangsgerät ist am Hals des Hundes befestigt. Die Stromzufuhr ist je nach Intensität für den Hund unangenehm bis schmerzhaft. Instinktbedingte Bewegungen des Hundes z.B. beim Nachstellen eines Kaninchens werden nach Erkenntnis der Kammer durch den Apparat verhindert.

Das sei nicht artgerecht. Stromschläge prägten das Tier dauerhaft. Die Praxis zeige, dass tierschützende Aspekte oft nicht berücksichtigt würden.
Der Kläger aus Belgien wollte die umstrittenen Geräte aus den USA auf einem Gelände in Marl einsetzen. Er veranstaltet dort regelmäßig Seminare zur Hundeausbildung. Er hatte versichert, die Stromzufuhr ermögliche eine Hundeerziehung ohne Stockschläge, Tritte und Stachelhalsbänder. Die Geräte gäben dem Hund mehr Bewegungsspielraum als an einer Hundeleine. Sie würden die Tiere auch schneller vom Wildern, vom Attackieren von Spaziergängern oder vom plötzlichen Überqueren einer Straße abhalten.


Die Erziehung von Hunden können naturgemäß nicht frei von Schmerzen und Zwängen sein, betonte der Kläger. Behörde und Gericht waren da ganz anderer Meinung.
(AZ.: 7 K 625/01)


2. Fabeln, Märchen, Vorurteile... die Bestseller

oder

Woran Sie erkennen, dass Ihr Gesprächspartner keine Ahnung hat...

... aus den gemeinsamen Erfahrungen von Catrin Hannig und Frauke Sondermann-Wiedmann

1. Wir arbeiten nicht mit Futter !?

Der Hund soll gehorchen, nicht bestochen werden!


In all den Jahren, die ich jetzt schon hauptberuflich als Hundetrainerin und Verhaltensberaterin arbeite, ist dieser „Bestseller“ der anstrengendste. Manchmal komme ich mir vor wie Galileo Galilei ( „Und sie dreht sich doch!“) - auf meinem Sterbebett werde ich vermutlich auch noch hauchen:

„Und die Lerngesetze funktionieren DOCH!!!“

Man erklärt gebetsmühlenartig seit den 20 er- Jahren wissenschaftlich bewiesene Fakten und wird danach mit dem fast trotzigen Kommentar: „Der Hund soll es aus Respekt und nicht für Futter tun!!“ bedacht. Dabei sind diese Lerngesetze weder von Trainern neu erfunden, noch von der Futterindustrie unterstützt.
Und im übrigen erarbeitet man sich mit der Anwendung tierpsychologischer Erkenntnisse sowohl den nötigen (nämlich artgerecht erarbeiteten) Respekt als auch das Gefühl des Hundes, dass es toll ist mit Herrchen /Frauchen zusammen zu sein.

Zu meiner Beruhigung war es ein Herr Pawlow, der den Stein ins Rollen brachte, von den anderen Männern, die sich weiterführend mit der Materie eingehend beschäftigt haben, will ich an dieser Stelle gar nicht erst anfangen.
Dazu möchte ich betonen, dass es sich nicht um „neue“ Erkenntnisse handelt, sondern um wirklich „alte“, denn ca. 80 Jahre sind doch schon was, oder?

Verabschieden Sie sich von der Bedeutung des Wortes „Leckerchen“ im
Sinne von „extra- Bonbon“ weil der Hund so lieb schaut. Ersetzen Sie es durch „Futter“ im Sinne von „Bezahlung für Kooperation und gute Arbeit“, so nach dem Motto: erst die Arbeit, dann das Vergnügen.. Dann sieht das Ganze schon etwas anders aus.

Futter ist die Währung im Wauzi- Land, so wie Sie evtl. im brasilianischen Urwald eine ausgezeichnete Währung besitzen, wenn Sie Erdbeerpflanzen mit sich führen und diese als Zahlungsmittel benutzen (hat ein Freund von uns gemacht und die Geschäfte liefen fantastisch).

Natürlich gibt es Hunde, die ohne Futter gehorchen, werden Sie jetzt denken.
Schon, aber weder so präzise im Detail, noch mit wirklich großer Begeisterung. Und es funktioniert zumeist nur, wenn der Hund gelernt hat, dass er auf diese Weise der Strafe aus dem Weg gehen kann.. Also wird der Hund auch in diesem Falle nicht aus Dankbarkeit für Dach und Haftpflichtversicherung, sondern nur aus Angst gehorchen. Gewiß nicht, um uns den nötigen Respekt zu erweisen, weil wir so gnädige Herrscher sind. Be-herrscher trifft es dann wohl besser.

Wenn Sie also glauben, dass überhaupt irgendein Lebewesen Ihnen gehorchen muss, weil Sie als Mensch die Krone der Schöpfung sind, habe ich eine schlechte Nachricht für Sie:

Unsere Hunde sehen das anders!

Um es ganz deutlich zu definieren: ein Hund unterscheidet nur, ob sich ein
Verhalten lohnt oder nicht lohnt. Seien Sie ehrlich, das tun SIE auch, oder?
Stellen Sie sich einmal vor:....Sie haben einen Chef, der stets sehr viel mäkelt, nichts kann man ihm recht machen, alles was man versucht ist sowieso verkehrt – Lob und Anerkennung kommen nie über seine Lippen.
Jeden Morgen gehen Sie mit einem unguten Gefühl im Bauch zur Arbeit, sehnen schon den Feierabend herbei und sind überhaupt froh nicht über Ihre Arbeit sprechen zu müssen. Mit der Zeit wird aus dem Magendruck ein Magengeschwür, Herzrasen stellt sich ein und Sie leiden unter Kopfschmerzen, vor allem am Wochenende. Ihre allgegenwärtige Reizbarkeit hat Sie schon lang zu einem manchmal recht unangenehmen Zeitgenossen werden lassen. All diese möglichen Symptome haben etwas mit Angst und „unter- Druck-stehen“ zu tun.
Sie arbeiten zwar noch, aber nur das Nötigste, das absolute Minimum.
Ähnliche Symptome entwickeln auch andere Lebewesen in ähnlichen Situationen.
Mensch, Affe, Hund, Schwein, Rind, Katze, Maus..................................
Also: die Arbeitsbedingungen so ändern, dass bessere Arbeit in besserer Stimmung erfolgt. Beim Menschen oft so schwierig, beim Hund in diesem Falle meist recht einfach.

2. Dackel (Beagle, Afghanen- die Liste ist beliebig erweiterbar) kann man nicht erziehen !?

Doch! Kann man !!!

........Es handelt sich hierbei ebenso um Individuen, die sich an die Lerngesetze halten müssen, wie auch z.B. Ameisen, Elefanten oder Menschen. Es gibt wissenschaftlich gesehen keine Ausnahmen, nur art- und rassespezifische Besonderheiten, die evtl. zum Tragen kommen. Beim Dackel wäre das vermutlich die große Affinität zu Bauten und Löcher buddeln- übrigens ebenso beim Terrier zu finden. Beim Neufundländer trifft man wahrscheinlich auf eine große Wasserliebe. Das alles verhindert aber in keinster Weise eine Erziehung oder Ausbildung! Erfordert aber oftmals mehr Geschick bei der Ausbildung.

3. Rottweiler und andere „Gebrauchshunde“ (Deutscher Schäferhund, Riesenschnauzer etc.) brauchen eine feste Hand !?

Um es böse zu formulieren: Hunde brauchen keine Hand, sie haben Pfoten..........Jeder Hund sollte Anspruch auf einen konsequenten (= verlässlichen + souveränen, nicht brutalen!) Umgang mit seinen Menschen haben! „Feste Hand“ könnte missverstanden werden im Sinne von, der zukünftige Besitzer müsse über eine gewisse Gewaltbereitschaft seinem Hund gegenüber verfügen - ein fragwürdiger Anfang und ein noch fragwürdigeres Ende.

4. Golden Retriever, Labradors, Briards., Cocker Spaniel ....) sind ideale Familienhunde !?

Als Mutter dreier Sprösslinge darf ich behaupten: Das kommt entscheidend auf die Kinder und die Eltern an! Und auf die Aufzuchtsbedingungen des jeweiligen Welpen gerade zwischen der 3. und 8. Lebenswoche. Es gibt tendenziell Rassen, die stressresistenter und belastbarer sind als andere- nehmen wir den Beagle, der wegen seiner unglaublichen Geduld leider für Versuchszwecke benutzt wird - aber auch da gibt es Exemplare, die Kinder so gar nicht leiden können. Viele Faktoren spielen hierbei eine tragende Rolle. Familienhund- dieses Wort ist eine seltsame Kreation, wenn man sie innerhalb einer Rassebeschreibung hört. Auf den einzelnen Hund bezogen mag das Sinn machen, er hat sich zu einem Familienhund entwickelt, aber diese „Eigenschaft“ einer ganzen Rasse zuzuschreiben ist doch etwas irreführend.

5. Das machen die Hunde unter sich aus !?

Wollen Sie das wirklich immer ausprobieren? Ich oder besser wir Hundeerzieher raten dringend davon ab. Oder glauben Sie allen Ernstes dass es zum Beispiel für einen ängstlichen Hund eine heilsame Erfahrung ist, von 5 anderen überrollt zu werden? Auch hier sind uns Hunde doch sehr ähnlich und genau wie wir können sie hervorragend mobben. Gerade in Gruppen kann so eine Rüpelei durchaus eskalieren – also Augen auf und wenn es sein muss auch mal ausbremsen. Nichtsdestotrotz sollen und müssen Hunde selbstverständlich miteinander kommunizieren können und ganz klar greift man nicht bei jedem kleinsten Raunzer hysterisch dazwischen. Auch das müssen Besitzer lernen.
Wenn man sich bemüht ein wenig kynologisch( = hundlich, hundisch) zu denken kann man auch hier den berühmten goldenen Mittelweg beschreiten.

6. Welpen schüttelt man im Nackenfell, um sie bestrafen !?

Ich weiss, dieser Satz hält sich ebenso hartnäckig wie der nächste weiter unten unter den Hundebesitzern. Dabei ist seit mehr als 15 Jahren wissenschaftlich eindeutig dokumentiert, dass Mutterwölfinnen /- hündinnen ihre Welpen niemals schütteln, weil diese Verhaltenssequenz aus dem Funktionskreis des Beute-schlagens resultiert und eine Tötungsabsicht beinhaltet. Schütteln Sie Ihren Welpen, vermitteln Sie ihm, dass Sie ihn töten wollen! Das beeindruckt, ganz klar! Eine Erfahrung für Ihren Hund, die oft einen Vertrauensbruch nach sich zieht oder den Hund zwingt sich zu verteidigen. Damit sind Sie auf dem besten Weg eine Spirale der Gewalt zu beginnen, denn auch Sie müssten den Druck erhöhen, wenn sich ihr Welpe / Junghund zur Wehr setzt. Eine Kommunikations- Ebene, die ich keinem wünsche.

7. Mein Hund hat noch Welpenschutz !?

Zunächst einmal ist ein Hund nur bis zur ca. 16- 18. Lebenswoche ein Welpe, danach ist er bis zur einsetzenden Geschlechtsreife ein Junghund. Wir haben zwar keine Wölfe oder Wildhunde in unseren Familien leben, aber dennoch lassen sich einige Rückschlüsse oder Erklärungen bei den nahen Verwandten finden. Im Rudel wird in der Regel nur ein Wurf aufgezogen, weitere Würfe würden die Nahrungs- und Territoriumsressourcen gefährden, deshalb werden fremde Welpen eigentlich natürlicherweise getötet. Unsere Hunde sind da erheblich gelassener, aber trotzdem sollte man gerade als Welpenbesitzer auf der Hut sein. Nicht jeder erwachsene Hund hat etwas von dem so gewünschten Welpenschutz gelesen und benimmt sich dementsprechend. Bitte seien Sie vorsichtig und vergewissern Sie sich bezüglich der sozialen Kompetenz des erwachsenen Hundes mit dem Ihr Welpe konfrontiert wird!

8. Abgesehen davon MUSS nicht jeder Hund ein Welpenfreund sein

– auch wenn er sozial intakt ist.

9. Ein Hund, der sich auf den Rücken legt und die Kehle darbietet, unterwirft sich !?

Nicht so ganz. Es kann auch durchaus ein –wissenschaftlich gesehen- dominanter (nämlich souveräner) Hund sein, der es sich schlicht leisten kann und in seiner Selbstsicherheit seinen ranghohen Status Quo nicht zur Diskussion gestellt sieht.

10. Mein Hund ärgert mich mit Absicht !?

Ein Hund kann wirklich viel, aber er hat nur sein eigenes Interesse (= seinen eigenen direkten Vorteil) im Sinn. Dass dieser Vorteil evtl. mit Ihren eigenen Interessen kollidiert, kann der Hund nicht umsetzen. Das hat den Vorteil, Ihr Hund ärgert Sie nicht absichtlich und hegt auch keine Rachegedanken- im Gegensatz zu uns Menschen, gell? Sollten Sie immer noch der Meinung sein, Ihr Hund könne diese (für ihn) in weiter Zukunft liegenden Konsequenzen überblicken, müssten Sie folgenden Satz ebenfalls vertreten können: „Mein Hund hat sich Weihnachten 1999 schon auf das Sylvesterspektakel zur Jahrtausendwende 2000 gefreut (respektive Angst gehabt).“ Wenn Sie jetzt immer noch glauben, Ihr Hund ärgert Sie absichtlich, kann ich nur sagen: Sie haben einen Wunderhund- gehen Sie zu „Wetten, dass“.................


11. Der Hund weiß genau, was er angestellt hat !?

Nehmen wir ein typisches Drama: Ein Hund hat ins Haus gekotet. Besitzer kommt nach Hause. Hund zeigt aus menschlicher Sicht eindeutig das pure „schlechte Gewissen“......tja, wie sieht es denn aus, das „schlechte Gewissen“? Zieht Ihr Hund die Ohren nach hinten, duckt sich eventuell, meidet den Blickkontakt mit Ihnen? Leider habe ich eine schlechte Nachricht für Sie: die Übersetzung für diese Verhaltensweisen lautet nämlich nicht: „*ups, ich habe was angestellt- Himmel, ich bin erwischt worden.“ sondern: „HIIIIIILFEEEEE, hat mein Besitzer schlechte Laune! Wenn ich schon die bedrohliche Körperhaltung sehe, wird mir ganz anders.......*schluck...........und dann erst der Tonfall......gleich flippt er aus.......besser, ich mache schon mal gut- Wetter und beschwichtige ihn mit den Signalen, die ich von Mama gelernt habe.“ Mit anderen Worten: Ihr Hund wird ängstlich, unsicher und versucht Sie zu beruhigen, ihren Ärger zu zerstreuen durch unterwürfige Gestik und zaghaft vorsichtigem Blickkontakt. Wir nennen das eben: „Da! Der weiß genau was er getan hat!“ und fragen ihn dann auch noch mit drohender Stimme: „Guck mal! Was hast du da gemacht? Darfst du das??!!!“
Nun, so gut wie Hunde im allgemeinen unsere Stimmungen lesen und erfühlen können, brauchen wir doch wohl nicht ernsthaft zu glauben, dass bei solchen aufkommenden Gefühlsstürmen der Hund lustig und fidel grinsend mit keckem Schwanzwedeln vor uns steht!
Lautstarke und cholerische Wutausbrüche sprechen nicht wirklich für souveräne Führungsqualitäten des Menschen und:

mehr Druck bringt nicht mehr Gehorsam !!



12. Mein persönlich unglaublichstes Ammenmärchen: Der Schäferhund hat schwarzes Zahnfleisch, der wird ganz gefährlich !?

Wirklich in meinem Kundenkreis passiert: Wunderschöner Schäferhund- Rüde, mit 12 Wochen ein wenig heftig um sich schnappend, wenn er festgehalten wurde. Also ein Problem, dass in seiner Angst begründet lag. Mit einem halben Jahr ist er ausgebüxt und hat die gesamte Nachbarschaft incl. Nebenstraßen für 3 Stunden untersucht. Zu diesem Zeitpunkt war er sehr kindlich- neugierig, freundlich, aber eben auch unerzogen. Das Bild eines springenden, an der Leine zerrenden Halbstarken, der zudem noch frustriert war, dass er keinen Kontakt zu Artgenossen hatte. „Gutmeinende“ Nachbarn ängstigten dann die Besitzer mit o.g. Sprüchlein, verbunden mit dem Angebot, den „gefährlichen“ Hund zu übernehmen. Ich habe dann wirklich nicht an mich halten können! Mein Kommentar war folgender: „Und Menschen unterschiedlicher Hautfarbe sind auch unterschiedlich böse, oder was? Aber wer kennt nicht das Spiel „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann“ Ich vermutete dann auch eher, das freundlich gemeinte Angebot war einzig und allein auf den Zweck gerichtet, den wirklich prächtigen Rüden den Besitzern abspenstig zu machen - und mit Angst lässt sich ja bekanntlich gut arbeiten.........
Die Besitzer haben den Hund behalten!

3. Links

Wissenschaft: Leinen- & Maulkorbzwang - Wissenschaftler & Tierärzte

    Ein schwerer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz



Catrin Hannig www.ja-wau.de

www.familienhund-akademie.de

www.clicker.de

www.hund-und-halter.de

www.aha-hundeausbildung.de

www.spass-mit-hund.de

www.intellidog.de

www.animallearn.de

www.hundezeitung.de

www.wolfmagazin.de

www.yellowstone-wolf.de

www.ferdility.de

www.gah-bayern.de

Hundevermittlung www.zergportal.de

gute Leinen und Hundezubehör www.sabro.de


4. keine Infektionen bei Menschen gemeldet, die durch Hunde verursacht wurden.

ein Brief von Frau Astrid Ebenhoch von der Gesellschaft für artgemäße Hundehaltung e.V. GAH - München:

Sehr geehrte Mitglieder,
nach Auskunft von Frau Dr. Krahnke Ärztin des Referats für Gesundheit und Umwelt (städtisches Gesundheitsamt) wurden bis heute keine Infektionen bei Menschen gemeldet, die durch Hunde verursacht wurden.

Selbst die Echinokokkose (Fuchsbandwurm) eine Zoonose und nach § 7 Abs. 3 des Infektionsgesetz Meldepflichtig ist, kam nicht vor. Beim Robert-Koch-Institut liegen für 2005 in Bayern 3 Fälle vor. Ecchinokokkose kann durch den Kontakt von Fuchskot auf Menschen und auch Hunde übertragen werden.

Auch das Referat für Infektionschutz des Umweltministeriums bestätigt ebenfalls, dass durch die Verunreinigung durch Hundekot im Englischen Garten keine Gesundheitsgefahren für den Menschen bestehen, diese würden lediglich ein ästhetisches Problem darstellen.

Dagegen wurden beim Robert-Koch Institut letztes Jahr im gesamten Bundesgebiet 114 Fälle von dem lebensgefährlichen Q-Fieber registriert. In diesem Jahr bisher 12 Fälle. In München leben bei 1,5 Millionen Einwohnern und 27 000 Hunde (Stand vom 12.4.2005 Kreisverwaltungsreferat München).

Das Robert-Koch-Institut weist, wie folgt, auf die positiven Auswirkungen für den Menschen durch Haustiere hin: "In sehr vielen Haushalten in Deutschland gibt es Heimtiere wie Katzen, Hunde, Vögel, Zierfische, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Reptilien oder Amphibien. Das Zusammenleben mit Heimtieren kann sich sehr positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken, andererseits können aber auch Risiken damit verbunden sein. Als gesundheitsfördernd gelten eine höhere Lebenszufriedenheit durch das Gefühl des Gebrauchtwerdens, Stressabbau durch Tierkontakt und Beobachtung, vermehrte körperliche Bewegung und mehr Sozialkontakte. Bei älteren und chronisch kranken Menschen verbessert sich nachgewiesenermaßen dadurch nicht selten der subjektive Gesundheitszustand, was auch zur Folge hat, dass z.B. Ärztinnen und Ärzte weniger häufig aufgesucht werden und der Medikamentenverbrauch geringer ist. Risiken bestehen in Infektionsgefahren mit unterschiedlichen Erregern (Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten), Unfallgefahren (Kratzen, Beißen, Sturz) und der Gefahr, dass Allergien ausgelöst oder verschlimmert werden.

Wägt man jedoch Risiken und Nutzen gegeneinander ab, ist der positive Einfluss auf das Wohlbefinden durch Heimtierhaltung eindeutig höher zu bewerten. Daher ist es sinnvoll, die private Tierhaltung zu ermöglichen und Tiere unter definierten Bedingungen auch in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern zuzulassen".

Robert-Koch-Institut: Im Hinblick unserer Gesundheitsreformen müsste eigentlich jeder Hundebesitzer bei seiner Krankenkasse für die Haltung z.B. eines Hundes belohnt werden. So empfiehlt die Barmer Ersatzkasse "Dogging" als Fitnesstraining auf Ihren Informationsseiten!

"Dogging (Joggen mit Hund)! Werden Sie fit - mit Ihrem Hund. Machen Sie Ihren Hund zum Trainingspartner, legen Sie los und entdecken Sie eine ganz neue Art der sportlich-aktiven Freizeitgestaltung - zu jeder Jahreszeit. Je besser Ihr Hund erzogen ist, desto mehr Spaß macht das Dogging mit ihm. Wichtig ist auch, dass Sie bei der Auswahl der Sportart sowohl Größe und Trainingszustand Ihres Hundes als auch Ihre eigene Fitness im Blick haben". Barmer Ersatzkasse (Wenn nun noch jeder Hundebesitzer die Hinterlassenschaften seiner Vierbeiner entfernen würde, gäbe es für unterbeschäftigte Beamte, Politiker und auch die Medien keinen "Zündstoff" und kein Betäitgungsfeld mehr und dem glücklichen Zusammenleben zwischen Hund und Mensch stünde nichts mehr im Wege. Auch sollte daran gedacht werden den Kot seines Hundes regelmäßig auf Parasitenbefall untersuchen zu lassen. Aber im Hinblick der Tierärzteschwämme in München ist davon auszugehen, dass die Münchener Hunde medizinisch eher über,- als unterversorgt sind.)

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