Von Geburt an wuchs ich mit Hunden
auf, als einem für mich sehr wichtigen Bestandteil meines
Lebens. Ich war sehr früh am Thema Verhaltensforschung
interessiert und las als Teenager viel über Konrad Lorenz,
weiterführend Bücher von Eric Zimen
(Anthropologe und Ethologe, international anerkannter Wolfsforscher)
und Dr. Dorit Feddersen-Petersen Wissenschaftlerin am Institut
für Haustierkunde der Uni Kiel.
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| Seit nun fast 20 Jahren halte ich
selbst Hunde unterschiedlicher Rassen (Riesenschnauzer, Hovawart,
Cockermix und Jagdhund) und suchte zu Beginn sehr gründlich
nach befriedigenden Erziehungswegen. |
Angesichts einer meiner sehr ängstlichen
und schlecht geprägten Hündin merkte ich drastisch,
dass die bis dahin bekannten Hundeerziehungsmethoden keine Lösung
waren.
Allerdings lernte ich unter diesen Umständen Catrin Hannig
(damals noch Jennrich) kennen, meine jetzige Freundin und Kollegin.
Wir machten uns – durchaus erfolgreich - auf die Suche
nach sinnvollen Alternativen.
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Damals gab es noch keine ausreichende Literatur,
die wegweisend in moderner Hundeerziehung war.
Also besuchten wir zahlreiche Seminare, wälzten vor allem
internationale Fachliteratur und begriffen:
es
gibt andere Wege: gewaltfrei, artgerecht und motivierend !!
Aus Catrins Hovawarthündin Birka wurde die Mutter eines
großen Wurfes Hovawartwelpen. Die Aufzucht und Prägung
dieses Wurfes vollbrachten wir gemeinsam und mein zukünftiger
Hund fand mich schon sehr früh toller als andere Menschen
:-))
Wir lernten mit diesen Hunden, wie wichtig früheste Prägung
ist (also die Zeit bis zur Abgabe) und wieviel Arbeit dies
bedeutet. Auch in der Erziehung unserer Neuankömmlinge
wurde alles anders:
mehr Wissen über Lerngesetze, positive Verstärkung
(Clickertraining), Verstehen des Hundeverhaltens und Psychologie.
Ich lernte die Signale, die Hunde uns geben zu verstehen und
sie innerhalb des Trainings zu nutzen. Auch Strafe (besser:
Abbruch von Verhalten) kann dem Hund so vermittelt werden,
dass nicht das Vertrauen zum Besitzer erschüttert wird
und in Angst oder Aggression mündet.
Durch unsere dann begonnene Aus- und Weiterbildung vor allem
im Bereich der Ethologie und Hundepsychologie - aber auch
im Bereich der Humanpsychologie/-pädagogik und Kommunikation
- wurden uns Wege aufgezeigt, die zu einer völlig neuen,
aber lange erhofften Kommunikationsmöglichkeit führten.
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1998 war es dann endlich soweit:
die erste Hundeschule in Hamm /Westfalen wurde eröffnet:
die “Hundeschule am Klostermühlenweg Sondermann-Spiegel
/ Jennrich GbR".
Gemeinsam gingen wir den begonnen Weg weiter und wurden für
unsere Kunden ein herrliches DreamTeam, die so unterschiedlich
- brunette/blond - aussahen, sich aber bei der Arbeit wie ein
Ei dem anderen glichen. Selbst unsere Kunden mussten oft über
unsere Übereinstimmung in Auffassung, Sprache und Humor
lachen.
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Unsere - natürlich gemeinsamen
Seminare - waren nicht nur für uns, sondern auch für
die Teilnehmer stets gelungene, lebendige und humorvolle Veranstaltungen.
Ein DreamTeam – das sich im Jahr 2002 schweren Herzens
trennte. Die Liebe zog mich ins Schwabenländle –
wer hätte das gedacht!!
Seit nunmehr drei Jahren besteht die ehemalige Hundeschule -
GbR aus zwei Neu-Geborenen:
der “Fair-Play” Hundeschule Sondermann und Mobile
Hundeschule Catrin Hannig in Hamm.
Das Doppelpack oder - wie Peter Neville, ein englischer Verahltensberater
es einmal formulierte:
die "Desaster Twins" (Chaos-Zwillinge) gibt es wie
eh und jeh. Es wird immer noch gemeinsam besprochen, beraten,
diskutiert, gejammert und gelacht. Auch meine jetzigen Kunden
kennen “meine” Catrin und - so soll es auch bleiben!
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Die tägliche Arbeit mit Hunden und ihren
Besitzern ist immer eine neue Bereicherung und Motivation, denn
man lernt nie aus.
Erfahrung betrachte ich als ein Geschenk, mit dem es mir möglich
gemacht wird immer einen Schritt weiter in die Kommunikation
Mensch-Hund hineinzugehen.
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Frauke Sondermann-Wiedmann
Jahrgang 1959, drei erwachsene Kinder,
Humanheilpraktikerin,
Familienhundeerziehung
und hundepsychologische Beratung seit 1998
in der
Aus- bzw. Weiterbildung zur psychologischen Beraterin (Personal
Coach) für Menschen :-)
und Psychotherapeutin (HPG)
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| Qualifikation |
1998 eröffneten meine Kollegin Catrin Hannig und ich die
erste Hundeschule in Hamm/Westf.
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Als Ergebnis langjähriger Arbeit mit Hunden und ihren Menschen,
regelmäßiger Teilnahme an Fortbildungen in Verhaltenskunde,
Erziehungsmöglichkeiten und Kommunikation kann die Hundeschule
Sondermann ein bedarfsorientiertes Konzept anbieten. |
Das heisst:
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artgerechte, an den spezifischen Bedürfnissen der unterschiedlichen
Hunderassen orientierte und gewaltfreie Wege der Hundeerziehung.
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| Menschen wie: |
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Günther Bloch (D)
Dr. Eric
Zimen (D)
Dr. D.
Feddersen-Petersen (D)
Dr. Roger
Mugford (GB)
David Appleby
(GB)
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Dr. G. Niepel
Sabine Winkler
Dr. Peter Neville
Prof. Ray Coppinger
Dr. Barbara Schöning |
und viele andere, vor allem auch internationale Autoren der
Fachliteratur
brachten uns auf den Weg.
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Im Animal Behaviour Centre, in der Nähe von London absolvierten
meine Kollegin Catrin
Hannig und ich Praktika bei Dr.
Roger Mugford, einem international anerkannten Verhaltensberater.
In dieser Zeit hospitierten wir in Verhaltensberatungssitzungen,
beobachtend und assistierend.
Themen dieser Beratungen waren allgemeine Problemverhalten,
wie Aggressionen gegenüber anderen Hunden, Knurren gegenüber
Menschen, Trennungsangst, Jagen und Hetzen und andere Problemfälle.
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Während meiner Hundeschultätigkeit in NRW war ich
geprüfte und anerkannte Verhaltensprüferin für
Hunde der Anlage 2 gemäß § 10 LandeshundG NRW
und für Hunde ab einer bestimmten Größe gemäß
§ 11 LhundG NRW .
Die Prüfung wurde von Fachtierärzten für Verhaltenskunde
im Auftrag des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums NRW durchgeführt.
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| Die Tätigkeit beinhaltete den praktischen
Wesenstest für diese Hunde (Befreiung von Leinen-und Maulkorbzwang)
und die Abnahme des schriftlichen Sachkundenachweises der Besitzer. |
In der Stadt Hamm arbeitete unsere Hundeschule
aktiv mit den ansässigen Tierärzten zusammen.
Wir
arbeiteten für das Kreistierheim, indem wir die dortigen
Gassigänger ausbildeten und schulten im Umgang mit den
Tierheimhunden. Durch die sinnvolle und zugleich erzieherische
Tätigkeit konnten die Hunde besser vermittelt werden.
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Auch hier im Ostalbkreis arbeitet die Hundeschule mit Tierärzten
und Tierschutzorganisationen zusammen (Neufundländer in
Not e.V.). |
| Insgesamt ist eine ständige Fortbildung für
den Beruf des Hundeerziehers und tierpsychologischen Verhaltensberaters/-therapeuten
unerlässlich, will man der Verantwortung Mensch und Tier
gegenüber gerecht werden. |
Dazu gehört auch Wissen im humanpädagogischen Bereich,
Gesprächsführung und Einfühlungsvermögen
in menschlich problematische Situationen.
Meine Ausbildung als Humanheilpraktikerin nutze ich innerhalb
der Beratung ud Betreuung wenn es um unterstützende Massnahmen
geht. Dabei geht es um den Einsatz von Bachblüten und homöopathischen
Mitteln. Solche Massnahmen werden zuvor immer mit einem Tierarzt
besprochen und diskutiert.
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Hundebesitzer, die unsere Hilfe in Anspruch nehmen, haben ein
Recht auf kompetente Betreuung.
Da es kein vorgegebenes Berufsbild gibt, ist jeder tätige
Hundeerzieher/-berater selbst verantwortlich – das gibt
es in allen anderen Bereichen auch, siehe der Heilpraktiker
oder berufliche Fortbildung bzw. Weiterqualifikation.
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| Fragen Sie Hundeschulen nach ihrer
Ausbildung – es sollte mehr dahinterstecken, als eine
Hobbytätigkeit!! |
Oder würden Sie sich von einem Menschen medizinisch
behandeln lassen, der interessehalber mal ein wenig “reingelesen”
hat oder über völlig veraltete Behandlungskonzepte
verfügt.
Auch unsere Autos (des Deutschen liebstes Kind...!) genießen
das Privileg von Fachleuten “betreut” zu werden
– warum also nicht unser Hund?!
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